Klimaschutz in Kommunen
Eine der größten globalen Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist zweifellos die Reduktion des anthropogen verursachten Treibhauseffekts. Seit Ende der 80er Jahre wird von Seiten der Wissenschaft vor den Auswirkungen ungebremster Treibhausgasemissionen gewarnt. Österreich hat sich mit dem Kyoto - Ziel zu einer Reduktion der Treibhausgase um 13 % (bis 2008/2012 gegenüber 1990 bzw. 1995 für H-FKW, PFKW und SF) verpflichtet.
Handlungsmöglichkeiten der Gemeinden
Die Einhaltung des Kyoto Ziels Österreichs erfordert umgehende Maßnahmen auf allen politischen Handlungsebenen sowie in allen betroffenen Sektoren. In der Strategie Österreichs zur Erreichung des Kyoto- Ziels“ (im Juni 2002 vom Ministerrat angenommen), werden umfangreiche Maßnahmen definiert.
Die Bemühungen der Städte und Gemeinden sind von immenser Bedeutung, denn die Gemeinden errichten, verwalten und erhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur. Sie entscheiden über die kommunale Umweltpolitik und kommunale Umweltvorschriften und wirken außerdem an der Umsetzung der nationalen und regionalen Umweltpolitik mit. Die Gemeinden sind die Politik- und Verwaltungsebene, die den Bürgern am nächsten ist. Dadurch spielen sie eine wichtige Rolle bei der Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit für eine nachhaltige, umweltverträgliche Entwicklung. Sie haben eine tragende Rolle als politische Instanz z.B. im Bereich der Verkehrsplanung und sind ein wichtiges Vorbild z.B. beim Energiesparen.
Die österreichischen Energieagenturen, wie die Grazer Energieagentur, möchten die Gemeinden in ihren Bemühungen unterstützen, um damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von energie- und klimapolitischen Zielen zu leisten. Wir bieten Ihnen umfassende Dienstleistungen im kommunalen Bereich. |