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ECO2 Energie- und Klimaschutzmanagement
Energie sparen und CO2 reduzieren mit intelligenten Stromzählern

Die Energiesparbroschüre

Ein nicht unbeträchtlicher Anteil der österreichischen Treibhausgasemissionen wird durch den Energieverbrauch in Privathaushalten verursacht, der in den letzten Jahren stark  angestiegen ist. Die Europäische Union hat sich in ihrem Aktionsplan zur Energieeffizienz das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken. Welchen Beitrag intelligente Stromzähler dazu leisten können, soll nun in einem steirisch-kärntnerischen  Leitprojekt , dem “ECO2-Management" untersucht werden. Dabei kann jeder Österreicher selbst zum „Energie-Forscher“ werden!

Der Startschuß für die Premiere des 3-Millionen-Euro-Vorhabens ist gefallen.
Der österreichische Klimafonds fördert diesen wichtigen Schritt für die Umwelt mit 1,5 Millionen Euro.

300 Testhaushalte in Kärnten und der Steiermark erhalten ein Smart Meter – einen Zähler einer völlig neuen Generation. Dieser zeigt in Echtzeit den aktuellen Energieverbrauch an und gibt damit den Bewohnerinnen ein unmittelbares Feedback über ihr Nutzungsverhalten. Neben Strom wird unter anderem auch der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Gas erfaßt. Auch die Nutzergewohnheiten der Mobilität fließen in die Ermittlungen mit ein. In Kombination mit einer persönlichen Energieberatung und der Chance auf einen finanziellen Gewinn bestehen gute Aus-sichten, die Österreicherinnen so zum Energiesparen zu motivieren, sind die Projektpartnerinnen überzeugt.

Der Pilotversuch erstreckt sich über 12 Monate, beginnend mit Mai 2011. Zu Beginn der Testphase sollen Testkundinnen mittels Fragekatalog ihre bisherigen Verbrauchsgewohnheiten dokumentieren und erhalten ihren individuellen CO2-Fußabdruck von der Grazer Energieagentur.
In der Folge werden in einem Beratungsgespräch mit Energieexpertinnen, die von der Grazer Energieagentur geschult und gecoacht werden, gemeinsam Vorschläge erarbeitet, wie die Kundinnen künftig effektiv Energie und CO2 einsparen können, und ein Plan festgelegt. Alle Energieverbrauchs-arten eines Haushaltes werden während der Pilotphase in die automatisierte Ermittlung einbezogen. Die Testhaushalte haben mittels moderner Visualisierungstechnik (iPod, Webportal) jederzeit Zugriff auf alle gemessenen Detaildaten und können selbst Einstellungen vornehmen.

In dem einjährigen Testbetrieb erhalten die Kundinnen via Internet laufend Feedback über Ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen sowie die Abweichungen vom Plan. Als „Belohnung“ gibt es neben der kostenlosen Teilnahme am Projekt inklusive einer intensiven Energieberatung, auch ein Mikroemissionszertifikat über die eingesparte CO2-Menge im Wert von ca. 20 Euro je Tonne CO2.

Nach Abschluß des Leitprojekts im Mai 2012 wird das Forscherinnenteam eine Gesamtbe-wertung treffen, wie gut Smart Meters im Vergleich zu anderen Maßnahmen geeignet sind, Österreicherinnen zum Energiesparen zu motivieren.

Projektziel

  • Ganzheitliche Betrachtung der Energieeffizienz in privaten Haushalten (Strom, Wärme, Mobilität)
  • Bewusstseinsbildung und Motivation zum Energiesparen durch Visualisierung und zeitnahes „Energieverbrauchs-Feedback“
  • Unterstützung der CO2-Reduktionsziele
  • Förderung der Smart Meter Promotion und Akzeptanz
  • Untersuchung der Wirkungen des Nutzerverhaltens bei Veranschaulichung der Energieverbrauchsdaten
  • Entwicklung eines Businessmodells für Mikroemissionszertifikatehandel auf Haushaltsebene
  • Entwicklung von Strategien zur Informationsvermittlung und –visualisierung sowie zur Nutzermotivation auf Basis etablierter Methoden zur CO2-Bilanzierung und zur nutzergerechten, laienverständlichen Informations- und Wissensvermittlung über Energiesparen

Projektlaufzeit

2009 bis 2012

Projektleitung und Gesamtkoordination

  • PTS Energie mit Strategie GmbH

Begleitforschung

  • Grazer Energie Agentur
  • Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel (Karl-Franzens-Universität Graz)
  • Institut für Energieforschung (Joanneum Research Graz)
  • Interuniversitäre Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ Graz)
  • Institut für Technikfolgenabschätzung (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Beteiligte Energieversorgungsunternehmen

  • Energie Graz GmbH & CO KG (Graz)
  • Florian Lugitsch KG (Feldbach)
  • Energie Klagenfurt GmbH (Klagenfurt)

Technische Unterstützung (Home-Displays, Smart Meters, Webportal)

  • ubitronix solutions GmbH

 

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