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DenkMALaktiv

Sanierung alter, denkmalgeschützter Gebäude auf Aktivhausstandard?

Einerseits sind wir, die Menschen der heutigen Zeit, geprägt durch eine über Jahrtausende andauernde kulturgeschichtliche Entwicklung. Bauwerke waren immer schon ein essentieller Ausdruck dieser Entwicklung. Wenn wir die Bauwerke vergangener Zeiten betrachten, dann können wir daraus politische und gesellschaftliche Zusammenhänge ablesen, technischen Fortschritt erkennen und über das Denken und Leben in jenen Zeiten Rückschlüsse ziehen. Bauwerke sind eindrucksvolle Zeitzeugnisse die uns zeigen wie die die vor uns hier waren gelebt und gedacht haben. Wichtige gebaute Zeitzeugnisse möglichst unversehrt bestehen zu lassen und damit auch zukünftigen Generationen den Blick auf die eigenen Wurzeln zu ermöglichen ist ein zweifelsfrei ein gesellschaftliches Ziel ersten Ranges. Andererseits hat es unsere Gesellschaft mittlerweile soweit getrieben, dass wir fürchten müssen, dass unser Lebensraum so unwiederbringlich zerstört wird, dass künftigen Generationen durch die Auswirkungen des Klimawandels die Lebensgrundlage entzogen wird. Ein großer Teil dieses Klimawandels wird durch die Bereitstellung von Energie verursacht die wir zur Klimatisierung und Betrieb unserer Gebäude benötigen. Klimaschutz ist somit ebenfalls ein gesellschaftliches Ziel ersten Ranges.

Das Forschungsprojekt „denkmalaktiv“ bearbeitet das Spannungsfeld, das sich zwischen den bewahrenden Anliegen des Denkmalschutzes und den aktuellen Erfordernissen des Klima-schutzes aufspannt. Die Sanierung alter, denkmalgeschützter Gebäude nach neuesten Energiestandards ist in allen europäischen Städten ein brisantes Thema. In diesem breit angelegten Projekt werden für 5 typische denkmalgeschützte Gebäude unterschiedlichste Sanierungskonzepte entwickelt und mittels dynamischer Simulation iterativ optimiert. Die Sanierung des städtischen Gebäudebestandes ist wesentlich für die Erreichung der verschiedenen CO2-Reduktionsziele (z.B. Kyoto) und andere Energie- und Umweltzielte. Gerade im innerstädtischen Bereich stehen den üblichen Sanierungsmaßnahmen besondere Hemmnisse im Wege: Denkmalschutz, Strukturierte Fassaden, gegenseitige Gebäudeverschattung, Emissionsbeschränkungen bezüglich Feinstaub, Platzmangel, etc.

Das Leitprojekt „denkMALaktiv“ widmet sich dezidiert den innerstädtischen Bereichen. Im Zentrum des Projektes steht die Frage, ob denkmalgeschützte Gebäude in sogenannte Aktiv-Häuser umgewandelt werden können. Die ausgewählten Gebäude repräsentieren dabei jeweils einen oftmals vorkommenden Gebäudetyp. Die neuesten Technologien werden sondiert, teilweise weiterentwickelt und zu Sanierungskonzepten verknüpft. Aus der Umsetzung des Projektes „denkMALaktiv“ erwartet die Stadt Graz einen wesentlichen Input für das neue kommunale Energiekonzept KEK Graz 2020.

Weitere Informationen:

  Schwerpunkte und Vorgehensweise
  Aktivitäten und Ergebnisse
  Projektpartner

 

Ihr Ansprechpartner

DI Gerhard Lang

0316-811848-21

lang@grazer-ea.at


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „NEUE ENERGIEN 2020“ durchgeführt.

Textliche Übernahme bzw. fachliche Inhalte von Thomas Mach, Wolfgang Götzhaber 
aus "Fachlichem Endbericht 09/2012"

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