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Neues Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012

Grundsätzlich ist der Energieausweis bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden und Nutzungseinheiten (auch denkmalgeschützte), Neubauten bzw. größeren Renovierungen von Gebäuden sowie bei Einreichung von Eigenheimförderungen Neubau und der umfassenden Sanierungsförderung notwendig.

Neben der Energieausweispflicht seit 01.01.2009 gilt nun ab dem 1. Dezember 2012 in Österreich zusätzlich das neue Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012: wird ein Gebäude (Wohnung, Nutzungsobjekt) in einem Druckwerk oder einem elektronischen Medium zum Kauf oder zur Inbestandnahme angeboten, so sind in der Anzeige der Heizwärmebedarf (HWB) und der Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE) des Gebäudes anzugeben. Bei Nichteinhaltung gleicht dies einer Verwaltungsübertretung und kann mit einer Geldstrafe von bis zu EUR 1.450,00 geahndet werden.

Der Käufer/Mieter hat das Recht auf Aushändigung eines Energieausweises bzw. auf Kostenrückerstattung bei Erstellung auf eigenen Kosten. Neben neuen Energieausweisen können auch bestehende Energieausweise, die nicht älter als 10 Jahre sind, gemäß dem Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012 verwendet werden.

Ziel ist es, noch stärker das Bewusstsein für energieeffiziente Baumaßnahmen bei der Bevölkerung zu schaffen. So können im Bereich von Sanierungsempfehlungen vermehrt auf die thermische Qualität der Gebäudehülle, Reduktion der CO2-Emissionen, verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger, etc. eingegangen werden. Dadurch sollen bis 2020 alle Neubauten als „Niedrigst-Energiegebäude“ gelten, welche sich durch äußerst niedrigen Energiebedarf auszeichnen. Die Erfüllung der im Rahmen des Kyoto-Protokolls eingegangenen Verpflichtungen wird damit nachgegangen. Um die geforderten Einsparungen dokumentieren zu können, sind auch die teilweise bereits erwähnten neuen Kennwerte (Primärenergiebedarf, CO2-Emission, fGGE, etc.) notwendig.

Im Energieausweis werden mehrere Energiekennzahl dargestellt, welche auf Grundlage von Plänen und Gebäudedaten normgemäß berechnet wird. Diese Kennzahl drückt die „theoretische“ Qualität eines Gebäudes aus und in Energieklassen von „A++“ (sehr gut) bis „G“ (sehr schlecht) bewerten. Im neuen Energieausweis werden auf der 1. Seite nun die verschiedenen Energieebenen mit den Standortwerten dargestellt.

Die Einteilung der Energieeffizienzskala im Überblick:

 
Quelle: Landesenergieverein

 

Kleines Lexikon:

Heizwärmebedarf (HWBBGF,SK): beschreibt jene Wärmemenge, welche den Raum rechnerisch zur Beheizung zugeführt werden muss, um eine Temperatur von 20° C zu erreichen.

Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE): dies ist der Quotient aus dem Endenergiebedarf und einem Referenz-Endenergiebedarf

Kohlendioxid (CO2): Gesamte, dem Endenergiebedarf zuzurechnenden Kohlendioxidemissionen, inkl. jener für Transport und Erzeugung sowie aller Verluste.

 

Ihr Ansprechpartner

DI Werner Trummer

0316-811848-16

trummer@grazer-ea.at

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