Grazer Energieagentur
Wohnungswirtschaft      Kommunen      Betriebe      Private Presse
Print  |  Search  |  Sitemap  |  Contact  |  Impress
Home Forschung und Wissenstransfer
Über uns
Aktuelles
Arbeitsfelder
Forschung und Wissenstransfer
CO-MOD
DOMOTIC
EMOBILITY WORKS
Energie findet Heim!
ENERGIES@WORK
ENERGY@SCHOOL
EPC+
FEEDSCHOOLS
Green Light Graz 2010
guarantEE
hybrid-VPP4DSO
IEA DSM Task 24
IEA DSM Task 25
Klick für's Klima
klimaaktiv
Klimaschutz findet ständig Stadt
LearningLabLeobenOst
Manage_GeoCity
MOBILITY LAB Graz
SAKS Klagenfurt
SecondLife
Spatial Energy Planning
Urban Biogas
URSOLAR
Wärmezukunft 2020/2030
Emissionsreduktion durch Fernwärme_Update 2012
WATT’s up ELMO
Energie-Filme, Links

Emissionsreduktion durch die Fernwärme im Großraum Graz

Die Studie der Emissionsreduktion durch die Fernwärme im Großraum Graz wurde von der Grazer Energieagentur für die Auftraggeber Umweltamt der Stadt Graz und Energie Graz erstellt. Dazu wurden zuerst die Emissionen ermittelt, die der Fernwärme zugerechnet werden müssen, danach ein Szenario mit einer Endenergieversorgung ohne Fernwärme entwickelt und daraus die vermiedenen Emissionen errechnet.

Emissionen der Fernwärme

Die Fernwärmeversorgung erfolgt in Graz-Umgebung durch die Steirische Gas-Wärme und in Graz durch die Energie Graz. Die Wärmebereitstellung für die Fernwärme basiert vorwiegend auf Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

Die Anteile der einzelnen Erzeugungsanlagen sind in folgendem Diagramm dargestellt:

Abbildung 1 - Fernwärme-Erzeugung in Graz-Umgebung und Graz, Mittelwert der Jahre 2006 – 2011 (Basis Endenergie)

Die mit der Fernwärmebereitstellung in Graz verbunden spezifischen und absoluten Emissionen sowie die Primärenergiefaktoren sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Die Primärenergiefaktoren (vgl. Theissing et al, 2009) errechnen sich dabei aus der nötigen Primärenergie aus nicht regenerativen (und regenerativen) Energiequellen geteilt durch die gelieferte Endenergie an die Endkunden.

Mit der Fernwärmebereitstellung im Großraum Graz sind folgende spezifische und absolute Emissionen verbunden:


Tabelle 1 - Spezifische Emissionen der Fernwärme Graz, bezogen auf die MWh Endenergie (Mittelwerte 2006 bis 2011)


Tabelle 2 - Gesamtemissionen durch die Fernwärmebereitstellung in Graz pro Jahr - Basis Endenergie (Mittelwerte 2006 bis 2011)


Emissionsreduktion durch die Fernwärme

Die Fernwärme vermeidet große Mengen an Emissionen, verglichen mit einem Szenario
ohne Fernwärme. Für dieses Szenario wurde der Anteil der Fernwärme am Endenergieverbrauch aufgeteilt auf die anderen Endenergieträger (entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauchsanteil) und dieser neue Energieträgermix mit den entsprechenden Emissionsfaktoren bewertet. Die Fernwärme vermeidet damit bedeutende Emissionsmengen gegenüber einem Szenario ohne Fernwärme, wie der Vergleich in der nächsten Abbildung darstellt:

Abbildung 2 - Gesamtemissionen der Fernwärme Graz inkl. Pumpenstrom verglichen mit dem Szenario ohne Fernwärme – Basis Endenergie (Mittelwerte 2006 bis 2011)

Darüber hinaus wurden die durch die Energie Graz in den Jahren 2009 bis 2011 auf Fernwärme umgestellten Heizungen analysiert (nach eigenen Angaben ca. 41 MW Anschlussleistung und ca. 71 GWh Nutzenergieeinsatz – exkl. Neubau).

Aufgrund des hohen Anteils von Öl- und Erdgasheizungen an den umgestellten Anlagen ergibt sich dafür folgendes Ergebnis:

 
Tabelle 3 - Emissionsreduktionen durch die Fernwärme Graz aufgrund von Heizungsumstellungen – Basis Endenergie (Mittelwert 2009 bis 2011)

Die oben angeführten Daten beziehen sich auf den Durchschnitt der von der Energie Graz/Fernwärme umgestellten Heizungsanlagen. Der umgestellte Energieträger hat dabei einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Emissionsreduktion. Bei Festbrennstoffheizungen ist beispielsweise die Reduktion der Staubemission deutlich über dem oben angeführten Durchschnittswert.

Die Fernwärme leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Emissionsvermeidung im Großraum Graz!

 

Weitere Informationen:

Bei inhaltlichen Fragen zum Thema Emissionsreduktion durch Fernwärme in Graz wenden Sie sich gerne an:

Ihr Ansprechpartner

DI Ernst Meißner

0316-811848-15

meissner@grazer-ea.at

Zurück  Nach Oben Neue Wege zum Ziel.
Grazer Energieagentur GmbH, Kaiserfeldgasse 13/I, 8010 Graz, Austria
Tel.: +43 (0)316 / 81 18 48-0, Fax.: +43 (0)316 / 81 18 48-9, Email: office@grazer-ea.at