FEMCharge

Gender- und diversitätsgerechte Positionierung und Ausstattung von Ladeinfrastruktur

 

Im Projekt FEMCharge wird eine Vorgangsweise und ein Kriterienkatalog für eine gendergerechte Positionierung und Ausstattung von Ladestationen für Elektroautos erarbeitet. Die jeweiligen
Anforderungen von Elektrizitätsnetz, Verkehrsanschlüssen, Aktivitätsmustern und sozialer Segregation werden aufeinander abgestimmt und optimiert. Methodisch werden dabei Verkehrsnetzanalysen, GIS-Analysen, Befragungen, sowie Sekundäranalysen von Mobilitätserhebungen und sozialstatistische Daten eingesetzt.
Vorgangsweise und Kriterienkatalog werden am Fallbeispiel Graz erprobt, um potenzielle Standorte für Ladestationen zu identifizieren. Diese Erprobung dient zur Validierung der praktischen Anwendbarkeit des Kriterienkatalogs. Einmal errichtete Infrastruktur ist für Jahrzehnte praktisch unveränderbar. Eine gelungene Planung muss die kommende Verkehrs- und Lebenssituation antizipieren, um nicht binnen weniger Jahre obsolet zu werden. Eine begleitende Trendanalyse validiert daher die Robustheit der Planung und erarbeitet No-Regret-Strategien, mit denen mögliche Transformationspfade berücksichtigt werden können.

Projektpartner

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Verkehr-plus - Prognose, Planung und Strategieberatung GmbH
Energie Graz GmbH & Co KG