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IEA DSM Task 24: Verhaltensänderung im Rahmen von DSM
Von der Theorie zur Praxis

Kurzfassung

Über 20 % des Energieeinsatzes in Haushalten und bei Kleinverbrauchern können durch geänderte Verhaltensweisen eingespart werden. Bisherige Bemühungen, diese Potenziale ausgelöst durch Demand Side Management (DSM) - Interventionen zu erschließen, greifen vielfach zu kurz. Die erste Phase des IEA DSM Task 24 beschäftigte sich mit dem Erkenntnisgewinn aus der Analyse bereits umgesetzter Interventionen zur Verhaltensänderung („Fallstudien“). Im nationalen und internationalen Dialog wurden daraus erste Empfehlungen für erfolgsversprechende und evaluierbare DSM-Interventionen abgeleitet.          

Ergebnisse Phase 1

Der IEA DSM Task 24 beschäftigt sich mit der Komplexität menschlichen Verhaltens im Kontext von Energie. Der Task geht speziell auf die Änderung des Energieverhaltens in den vier Themenbereichen Mobilität, Gebäudemodernisierung, KMUs und Smart Meter/Feedbacksysteme ein. Energieverhalten umfasst im Rahmen dieses Tasks:

  • den Kauf oder die Entsorgung von Energie-Technologien
  • den Umgang mit Energie-Technologien in der Benutzung und
  • den geistigen Prozess, der geändertes Verhalten auslöst.

Der Task 24 setzt bei der Bearbeitung dieses Themas auf ein Netzwerk von internationalen ExpertInnen unterschiedlichster Fachrichtungen, wie Soziologie, Psychologie, Ökonomie, Energiesysteme, Gebäudetechnik etc.

Im Rahmen des Projekts konnten eine Reihe von Erfahrung im Umgang mit Interventionen zur Änderung des Energieverhaltens gesammelt und Erkenntnisse für künftige Interventionen identifiziert werden. So wurden über 40 internationale Fallstudien untersucht und in einer Lang- sowie Kurzfassung aufbereitet. Einzelne Fallstudien wurden in weiterer Folge detailliert betrachtet und im Hinblick auf ihre Wirkung genauer untersucht.

Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Interventionen zur Änderung des Energieverhaltens hat gezeigt, dass diese vielfach nicht in der Lage sind, nachhaltige Verhaltensweisen zu manifestieren oder die vollen Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Dies liegt hauptsächlich darin begründete, dass diese auf Theorien und Modellen der Verhaltenspsychologie beruhen, die sich vorwiegend auf ökonomische Theorien sowie das Information Deficit Model beziehen. Diesen Annahmen liegt das theoretische Menschenmodell des Homo Oeconomicus zugrunde. Im Gegensatz dazu sind komplexere Ansätze zur Verhaltensänderung vorhanden, die über die individuelle und materielle Ebene hinausgehen und die soziale Dimension einschließen: also Verhaltensweisen, die aus Motivation und Identität einer Gruppe entstehen.

Relevant sind jedenfalls die Gestalter von Interventionen zur Verhaltensänderung, die „Behaviour Changer". Sie lassen sich in fünf unterschiedliche berufliche Sektoren unterteilen:

  • Politik
  • Energiewirtschaft/-Technologien
  • ExpertInnen (Forschung und Beratung)
  • öko-soziale Institutionen (z.B. NGOs) und
  • dem Dienstleistungssektor.

Letztere Gruppe ist sich ihrer Rolle als „Behaviour Changer“ gar nicht bewusst. In ihrer Funktion als Hausverwaltung, Installateurs- und Handwerkunternehmen, Fachhandel, Autowerkstätte, Fahrschule etc. stehen sie im direkten Kontakt mit den EnergieverbraucherInnen und fungieren vielfach als MeinungsbildnerIn und BeeinflusserIn. Neben den top-down DSM-Policies über die Politik und die Energiewirtschaft braucht es daher eine stärkere Einbindung dieser Gruppe.

Teilnehmende Staaten des Projekts sind: Österreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Südafrika.

 

Weitere Informationen:

Videos:

 

Ihre Ansprechpartnerin

Teresa Kallsperger MSc

0316-811848-14

kallsperger@grazer-ea.at

 

Dieses Projekt wird im Rahmen der IEA-Forschungskooperation im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie durchgeführt (www.nachhaltigwirtschaften.at/iea).

 

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